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Ausdehnungsgefäße oder Ausgleichsbehälter haben außen ein Ventil, in das Luft gepumpt wird und so eine Membran im Inneren unter Druck setzt. Diese Membran
trennt die Luft gegen das Wasser auf der anderen Seite ab.
Dehnt sich nun das Wasser im Heizungssystem aus, weil die Temperatur ansteigt, würde rapide auch
der Druck in den Rohren ansteigen. Dies verhindert ein intaktes Ausdehnungsgefäß, indem die Luft über die Membran komprimiert wird.
Ist der Druck in den Leitungen im Sommer abgefallen, sollten Sie diesen dadurch erhöhen, indem Sie
mit einer Luftpumpe das Gefäß bis zum gewünschten Druck (ca. 2 bar) "aufpumpen".
Hält der Druck nicht, ist die Membran undicht und das Gefäß muss ausgetauscht werden.
Falsch wäre es, immer zuerst Wasser in das System nachzufüllen.
Ein Kappenventil wird vor das Ausgleichsgefäß installiert und ermöglicht einen Austausch
des Gefäßes, ohne dass das Heizungssystem entleert wird. Die "Kappe" soll verplompt werden
und verhindern, dass jemand das Ventil im Betrieb schließt und den Ausgleichsmechanismus lahmlegt.
Anschluß: 3/4" bei Gefäßen bis einschließlich 50 l. Die Gefäße sind mit 1.5 bar voreingestellt.
Für Gefäße bis einschl. 25l bitte die Wandhalterung mitbestellen.
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